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Wertverlust eines Autos

Der Wertverfall Ihres Neuwagens beginnt in dem Moment, wenn Sie mit Ihrem neuen Auto das Gelände des Händlers verlassen, bei dem Sie Ihr Fahrzeug erworben haben.

Schon nach einem Jahr ist Ihr Pkw nur noch rund 75 % dessen wert, was Sie für ihn bezahlt haben.

Zwar ist der Wertverfall in den kommenden Jahren nicht mehr so dramatisch, aber Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihr Neuwagen pro Jahr einem rund fünfprozentigen Wertverlust ausgesetzt ist. Welchen Wert letztendlich ein Auto nach drei, fünf oder sogar fünfzehn Jahren haben wird, kann nicht mit absoluter Sicherheit vorherbestimmt werden. Jedoch sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass neben der bloßen Inbetriebnahme Ihres Fahrzeugs auch andere Faktoren den Wert Ihres Autos nachhaltig beeinflussen können – positiv wie negativ. Anscheinend kleine Unfälle können beispielsweise bereits zu enormen Wertverlusten führen. Dahingegen kann etwa das Markenimage des Herstellers den Wert Ihres Fahrzeuges, trotz kleinerer Mängel, langfristig gesehen stabilisieren.

Garantie und andere wertsteigernde Faktoren

Eine häufige Frage, die in diesem Zusammenhang auftritt, ist diejenige, inwieweit eine Gebrauchtwagengarantie den Wert eines Fahrzeuges beeinflusst. Viele Mängel, die bei gebrauchten Fahrzeugen auftreten können, werden durch eine solche Garantie abgedeckt. Daher bieten die Autohersteller mit Hinblick auf die Kundenzufriedenheit sehr häufig solche Garantien an. Sie spart dem Pkw-Halter nicht nur mögliche hohe Reparatur- oder Instandhaltungskosten sondern bei ihrer Inanspruchnahme auch Nerven.
Normalerweise sind diese Garantien an die Bedingung geknüpft, dass der Fahrzeughalter Servicetermine wahrzunehmen hat, die jedoch kostenpflichtig sein können. Ratsam ist es, diese Termine trotzdem gewissenhaft einzuhalten, da sie den Wert eines Fahrzeuges auf lange Sicht stabil halten. Nicht zuletzt deswegen können kleinere Mängel unverzüglich behoben und langfristig schweren Schäden vorgebeugt werden. Letztendlich wirkt sich das in der Regel positiv auf den Erhalt beziehungsweise die Höhe des Fahrzeugwertes aus.
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang weiterhin, dass nicht nur der Käufer die Verkehrstauglichkeit unter Inanspruchnahme der Garantieleistungen zu gewähren hat, sondern auch der Verkäufer des Pkw im Rahmen einer Gewährleistungspflicht. In der Bundesrepublik Deutschland gilt, dass der Verkäufer eines Gebrauchtwagens beim Kfz-Verkauf gesetzlich mindestens ein Jahr für etwaige Mängel eines Gebrauchtfahrzeuges gerade stehen muss, sofern sie nachweislich beim Verkauf bereits bestanden haben.

Keine Garantie auf Werterhalt

Garantien, Gewährleistung und die Einhaltung von Serviceterminen sind jedoch keine absoluten Schutzmaßnahmen, die Ihr Fahrzeug vor Mängeln oder Schäden bewahren. Die Erfahrung lehrt, dass kein Auto, ob Neu- oder Gebrauchtwagen, vor Mängeln gefeit ist. Wird das Fahrzeug beispielsweise regelmäßig auf langen Strecken gefahren, wie etwa bei Berufspendlern, tritt naturgemäß ein Verschleiß ein. Dazu gehören unter anderem abgenutzte Bremsbelege oder abgefahrene Reifen, die kostenpflichtig ausgetauscht werden müssen. Solche verschleißbedingten Schäden können bereits durch die übliche Abnutzung aufgrund der durchschnittlichen Nutzung eines Kraftfahrzeugs hervorgerufen werden.

Es ist daher durchaus möglich, dass ein Pkw, der defekt ist oder der kleinere oder größere Mängel besitzt, trotz alledem zu einem hohen Preis verkauft werden kann.

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Beispiel: Ein X-Jahre altes Auto

Wir empfehlen bei der Wertermittlung Ihres Gebrauchtwagens die Begutachtung Ihres Pkw durch Profis. Sonst droht der Verkauf des Fahrzeugs zu einem finanziellen Debakel zu werden oder es findet sich lange Zeit kein Käufer für das Auto. Daher bieten wir von autolos.de Ihnen unser kostenloses Online-Bewertungsportal und darüber hinaus ein Expertengutachten von einem unserer erfahrenen Mitarbeitern an, für das Sie nichts bezahlen müssen. Mit dem Ergebnis der Begutachtung Ihres Fahrzeuges vor Ort erhalten Sie sofort die Antwort auf die typische Frage beim Gebrauchtwagenverkauf: Was ist mein Auto nach X-Jahren noch wert?

5 Jahre sind ein entscheidendes Fahrzeugalter beim Autoverkauf

Die „Fünf-Jahres-Grenze“ ist für Ihren Pkw häufig eine entscheidende Altersgrenze, die einen großen Einfluss auf den Wert Ihres Fahrzeugs hat. Der Grund liegt darin, dass ein ehemaliger Neuwagen im fünften Jahr zum zweiten Mal zur Hauptuntersuchung gebracht werden muss.

Ein sechs Jahre alter Gebrauchtwagen hat bereits drei Hauptuntersuchungen hinter sich.

Das ist eine für Autos oft entscheidende Grenze, denn im Durchschnitt werden ehemalige Neuwagen alle sechs Jahre weiterverkauft. Die Ursachen sind oft an die Zustände der Fahrzeugteile geknüpft, deren Reparaturbedürftigkeit nicht mehr mit Verschleiß begründet werden kann. Nach fünf bis sechs Jahren treten also Schäden auf, die nicht der normalen Abnutzung durch das Fahren des Fahrzeugs geschuldet sind, sondern die beispielsweise material- oder herstellungsbedingt sind.

Verschleißteile an Gebrauchtwagen

Im Gegensatz zu Verschleißteilen können diese Schäden den Geldbeutel schon einmal stark strapazieren. Darüber hinaus treten manche Schäden regelmäßiger auf als andere „Fünfjahresdefekte“. Oft wird nach Ablauf dieser Zeitspanne der erste Rost an tragenden Teilen entdeckt, wenn der Wagen beispielsweise regelmäßig unter freien Himmel abgestellt wird und damit den nachteiligen Einflüssen der Naturelemente ausgesetzt ist. Darüber hinaus sind Schäden an wichtigen Autoteilen wie beispielsweise an der Vordernarbe durchaus realistisch und ebenso wahrscheinlich sind Probleme mit der Spurstange. Letztere verbindet die Lenkhebel an den Achsschenkeln, so dass ein Defekt dazu führt, dass die Lenkung zu viel Spiel hat und das Auto nicht mehr richtig gesteuert werden kann. Wird die Instandsetzung der Spurstange nicht unverzüglich in Angriff genommen, ist es sehr wahrscheinlich, dass weitere Teile des Fahrwerks beschädigt werden. Das führt wiederum zu erheblichen Kosten.

Ungeahnte Reparaturen bei alten Autos

Die nach fünf Jahren austauschbedürftigen oder zu erneuernden Fahrzeugteile sind des Weiteren oft etwa die Batterie, Bremsbeläge- und Flüssigkeit, Reifen, der Zahnriemen, Luftfilter sowie Innenraumfilter. Das kann in der Summe die Brieftasche des Fahrzeughalters stark beanspruchen. Kommt dann noch ein Unfall hinzu, so können die Kosten schnell in ungeahnte Höhen schießen.

Generell gilt in diesem Zusammenhang, dass sehr wahrscheinlich alle Schäden, die bei fünf Jahre alten Fahrzeugen nicht rechtzeitig behoben werden, kostenintensive und anhaltende Folgeschäden nach sich ziehen können.

Alle diese Schäden und Reparaturen können, müssen aber nicht auf Sie zukommen. Jedoch führen sie im Falle des Falles dazu, dass der Wert Ihres Fahrzeuges negativ beeinträchtigt wird. Das und die Tatsache, dass die potentiellen Schäden finanzielle Folgen haben könnten, veranlassen viele Fahrzeughalter/ -innen dazu, dass alte Auto zu verkaufen.

Wertermittlung auch bei kaputten Gebrauchtwagen

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Beispiel: Einfluss des TÜV auf den Wert eines Fahrzeuges

Voraussetzung für jedes gebrauchte Fahrzeug, das auf den Straßen der Bundesrepublik Deutschland bewegt wird oder dort zugelassen ist, ist eine gültige Haupt- und Abgasuntersuchung. Diese darf nicht älter als zwei Jahre sein. Neuwagen sind nach drei Jahren das erste Mal dieser Untersuchung zu unterziehen. Danach muss das Fahrzeug, wie alle Gebrauchtfahrzeuge ebenfalls, alle zwei Jahre untersucht werden. Die gesetzliche Grundlage dafür ist in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz: StVZO, nachzulesen.

Der Paragraph 29 der StVZO regelt die Untersuchung der Kraftfahrzeuge und Anhänger: „Die Halter von zulassungspflichtigen Fahrzeugen im Sinne des § 3 Absatz 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen nach § 4 Absatz 2 und 3 Satz 2 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung haben ihre Fahrzeuge auf ihre Kosten nach Maßgabe der Anlage VIII in Verbindung mit Anlage VIIIa in regelmäßigen Zeitabständen untersuchen zu lassen.“

Dieses Prüfverfahren gewährleistet, dass nur fahrtüchtige Kraftfahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sind. Mit der Haupt- und Abgasuntersuchung soll ausgeschlossen werden, dass Autos, welche die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden, keinen Platz auf deutschen Straßen haben. Die Halter derjenigen Fahrzeuge, die diesen Test erfolgreich absolviert haben, bekommen die Sicherheit ihres Autos durch die Prüfplakette bescheinigt. Sind Kraftfahrzeugfahrer jedoch ohne gültige Prüfplakette unterwegs, drohen Bußgeld sowie Punkte im Flensburger Zentralregister. Darüber hinaus muss der Fahrzeughalter mit dem Verlust des Versicherungsschutzes für den Pkw rechnen, was letztendlich zur Stilllegung des Autos führen kann.
Deswegen ist es auch immer ratsam, diesen Termin mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf, und zwar bis zum Ablauf der aktuellen Plakette, wahrzunehmen. Es ist jedoch auch möglich, dass eine Nachbesserungsfrist gewährt wird, wenn wegen Mängeln keine neue Prüfplakette zugeteilt worden ist. Im Rahmen dieses Aufschubs, können die notwendigen Instandsetzungen vorgenommen werden und im Anschluss daran die Plakette erteilt werden.

Der Gesetzgeber stellt den Fahrzeughalter/ -innen laut Paragraph 29 der StVZO dazu folgende Möglichkeit zur Verfügung:„Die Prüfplakette und die Prüfmarke werden mit Ablauf des jeweils angegebenen Monats ungültig. Ihre Gültigkeit verlängert sich um einen Monat, wenn bei der Durchführung der Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung Mängel festgestellt werden, die vor der Zuteilung einer neuen Prüfplakette oder Prüfmarke zu beheben sind.“

Sollte die Haupt- und Abgasuntersuchung bescheinigen, dass das Fahrzeug nicht mehr geeignet ist, am Straßenverkehr teilzunehmen, weil etwa aus dem Motor Flüssigkeiten austreten oder der Auspuff qualmt und ungewöhnliche Geräusche verursacht, dann empfiehlt sich dessen Verkauf.

Aber: Ein Auto ohne gültige Plakette ist nicht einfach zu veräußern.

Es besitzt nicht mehr die gesetzlichen Voraussetzungen, um sicher am Straßenverkehr in der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen zu können. Damit ist das Fahrzeug jedoch nicht wertlos geworden. Wie gesagt, jedes Auto ist individuell und besitzt seinen Wert, auch solche, die aufgrund von Mängeln stillgelegt sind. Um diesen Wert zu eruieren, sollten Experten hinzugezogen werden. Erst dann ist klar, was Ihr Auto trotz fehlender Prüfplakette Wert ist. Wir können Sie dabei unterstützen. Wir kaufen jedes Auto, selbst wenn Sie Probleme beim TÜV haben oder keinen TÜV mehr auf Ihr Auto bekommen. Sie müssen Ihr Auto nicht zum Niedrigpreis an den Export verkaufen. Um den Wert Ihres Autos sicher feststellen zu lassen, starten Sie am Besten gleich eine kostenlose Online-Bewertung auf unserer Webseite. Im Anschluss melden wir uns bei Ihnen und kommen gern für eine individuelle Autobewertung Ihres Fahrzeuges zu Ihnen. Gern können Sie auch zu uns nach Leipzig kommen. Sie haben die Wahl was für Sie einfacher ist.

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